Wie können Hotels ihre Lieferantenbeziehungen systematisch auf Nachhaltigkeit ausrichten?

Supplier Code of Conduct: Mindestanforderungen zu Umwelt, Sozialem und Ethik festlegen. Onboarding-Kriterium: Nachhaltigkeit als Pflicht, Zertifikate wie FSC, GOTS, ISO 14001 einfordern. Vertraglich verankern: Kriterien und Audit-Rechte im Liefervertrag fixieren. Digitale Überwachung: Plattformen wie EcoVadis oder Sedex nutzen, um Zertifikate zu überwachen, Risiken zu erkennen und Verbesserungen partnerschaftlich umzusetzen.

Wie können Hotels mit hohen Mindestbestellmengen (MOQs) und langen Lieferzeiten bei nachhaltigen Produkten umgehen?

Bestellungen bündeln: Einkaufsgemeinschaften (GPOs) nutzen, um Mengen zu konsolidieren. Sortimente standardisieren: Weniger Varianten, größere gemeinsame Bestellungen. Logistik planen: Seefracht bevorzugen (90 % weniger CO₂ als Luftfracht), längere Lieferzeiten in Jahresplanung einbauen. Langfristige Verträge: Planungssicherheit für Lieferanten und stabile Preise für Hotels.

Was bedeutet Lieferkettentransparenz (Supply Chain Traceability) und warum ist sie für Hotels heute unerlässlich?

Lieferkettentransparenz ist die Fähigkeit, den gesamten Weg eines Produkts – vom Ursprung des Rohstoffs über alle Verarbeitungsschritte bis zur Lieferung ins Hotel – lückenlos und verifizierbar zu dokumentieren. Warum sie unerlässlich ist: Gesetzgebung: EU CSRD: Verpflichtet zu detaillierten Nachhaltigkeitsberichten inklusive Lieferkettenrisiken. EU EUDR: Für bestimmte Produkte (z. B. Kaffee, Kakao, Holz) muss nachgewiesen werden, dass sie […]